Einsatz Limanu

Rumänien 27.9.-29.9.2019

Einsatzbericht 27.9. – 29.9.2019 in Limanu Rumänien

Am Donnerstag brachte der Flieger mich von Zürich nach Bukarest im Gepäck hatte ich Spenden für 54 Kastrationen.
Vom Flughafen ging es zu Irina Corbu von der Tierarztpraxis Grenn Vectare wo ich schon von dem Team erwartet wurde. Schnell wurde alles ins Auto gepackt und die lange Fahrt konnte los gehen.

Nach Mitternacht trafen wir in unserem Hotel in Vama Veche ein. Müde wollten wir alle nur noch ins Bett was aber gar nicht so einfach war. Da das Hotel bereits Saisonschluss hatte und die Betreiber uns erst am nächsten Abend erwarteten standen wir nun vor verschlossenen Türen. Wir klopften, versuchten zu telefonieren aber die Tür blieb verschlossen, ich stellte mich bereits auf eine Nacht im Auto ein, aber nach einem kräftigen poltern ging wie von Zauberhand die Tür auf. Da standen wir nun im Eingang des Hotels und wussten nicht so recht was wir jetzt machen sollten. Roxi schaute beherzt nach ob vielleicht ein paar Zimmertüren offen seien und gottseidank fanden wir im oberen Stock genug Zimmer so dass wir endlich morgens um 3.oo ins Bett fallen konnten. Ich habe ja schon einige Sachen in Rumänien erlebt, diese Erfahrung jedoch wird mir sicher bis ins hohe Alter ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
An dieser Stelle möchte ich noch, ein herzliches Danke, an den Bürgermeister aussprechen denn Ihm gehört das Hotel, das er uns kostenlos zur Verfügung gestellt hat, ebenso wurde die Verpflegung vom Bürgermeister übernommen was nicht selbstverständlich ist.

Freitag bis Sonntag
Nach dem Frühstück fand uns ein junger Hund, den wir natürlich sofort einpackten, damit auch er keine neuen Welpen mehr zeugen kann.
Als alles bereit für die Kastrationen waren ging es los und schon waren die ersten Hunde und Katzen auf den Tischen.
Mirela Aprotosoaie und Ihr Team sind die lokalen Tierschützer vor Ort, Mirela koordinierte die Registrierung und fuhr mit Dr.vet. Ovidiu Rosu zu den Plätzen wo sich Gruppen von Strassenhunden aufhielten.
Ovidiu hatte sein Blasrohr und Betäubungsgewehr dabei denn diese Hunde konnte man nicht einfach einpacken. Er versuchte immer eine ganze Gruppe zu erwischen die dann Fix zu uns gebracht wurden und so schnell wie möglich kastriert wurden damit Sie schnellstmöglich wieder an Ihren Platz zurückgebracht werden konnten.

Immer wieder war die Katzenfalle im Einsatz und so konnten viele Katzen eingefangen werden. Es wurden in den 3 Tagen 51 Strassen wie auch Besitzerkatzen kastriert.

Am ersten Tag bereitete ich eine Katze vor und als ich den Bauch rasiert hatte fand ich eine grüne Tätowierung was zeigte, dass sie bereits kastriert war. Gottseidank war die Besitzerin noch draussen und war sehr über diese Neuigkeit überrascht. Sie erzählte mir, dass die Katze ihr zugelaufen sei und nun bei Ihr leben durfte.

Am Samstag hatte ich ein Videoaufruf gestartet, weil mehr Tiere als Spenden da waren. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich durch diesen Aufruf nochmals 10 Kastrationen freigeben konnte was die gesamte Zahl von 54 auf 64 Kastrationen erhöhte, die durch eure Spenden möglich waren.

Als ich am 3. Tag mal durch die Strassen lief sah ich einige Hunde, die eine neue Ohrmarke trugen, was mich richtig glücklich gemacht hat und mir neue Kraft gibt mich immer weiter für Kastrationen einzusetzen.
3 Tage wurde kastriert alle gaben ihr bestes und so wurden 210 Hunde und Katzen von Besitzern und der Strasse kastriert. 210 Tiere, die kein neuen Nachwuchs in die Welt setzen können, wo es kein Zuhause für sie gibt.
Spät abends ging es dann zurück nach Bukarest wo wir nach Mitternacht eintrafen. Für mich hiess es am Montag wieder Abschied nehmen und zurück nach Hause zu fliegen.
Dieses Projekt wurde möglich, weil sich 4 Organisationen daran beteiligten.

Gemeinsam kann man mehr erreichen. Ohne unsere fantastischen Spender wären solche Projekte nicht möglich. Ich danke Euch von Herzen.


Einsatz für Tiere Schweiz


Tierhilfe Hunde Freiheit e.v., Deutschland


Fundatia Visual Luanei, Rumänien


Rescue Association Hobo Dogs, Finnland

Ganz herzlich möchte ich mich auch bei Dr.Vet. Irina Corbu und Ihrem Team von der Green Vectare bedanken die diesen Einsatz organiesiert hat und obwohl sie vor nicht allzu langer Zeit bei einem Autounfall den Arm brach, jede Minute am OP-Tisch stand.

Angi Dingeldein

Kastrationsprojekt 27.5.2019

Center of Hope, Rumänien

Am Samstagmorgen standen 45 Katzen im Center of Hope für Kastrationen auf dem Programm.
Dr. Aurelian Stefan und sein Team sorgten schnell dafür, dass der Recovery Raum bald voll mit schlafenden Katzen war.
Ich muss sagen, anfangs war mir etwas mulmig zumute, denn ich war alleine verantwortlich für den Recovery, aber meine jahrelange Erfahrung half mir dabei, dass alle Tiere dennoch optimal betreut werden konnten. Ich war froh, dass ich eine kleine Katze, die stark unterkühlt war, Myrtha Niedermann, die auf Besuch bei Aurelian war, zum Aufwärmen anvertrauen konnte, sodass die Kleine bald wieder munter war.
Diese Katzen werden keinen ungewollten Nachwuchs mehr in die Welt setzen, wo Sie niemand will, die keine Revierkämpfe mehr ausfechten müssen, wo es zu bösen Verletzungen kommen kann.
Leider habe ich nicht so viele Bilder wie sonst für Euch, aber es fehlte mir einfach die Zeit dafür, ich war froh, wenn ich mal schnell auf die Toilette hüpfen konnte oder mal ein paar Schnaufer frische Luft schnappen konnte.
Ohne Euch die uns immer wieder unterstützt wäre es nicht möglich solche wichtige Einsätze durchzuführen. Wir haben in Euch die Weltbesten Spender und dafür danke ich Euch ganz herzlich.

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz und ich hoffe, Ihr unterstützt uns auch weiterhin, sodass wir im Herbst wieder voller Elan weitere Kastrationen durchführen können denn es gibt noch so viele Hunde und Katzen die nicht kastriert sind.

Es grüsst Euch herzlich

Angi Dingeldein

Katzen-kastration Dezember 2018

Urnäsch

Anfangs Dezember wurden wir um Hilfe gebeten. 

Ein Katzenmami lief im Frühling der Bauernfamilie zu, Hochschwanger und Heimatlos, ein Schicksal die das Mami mit so vielen Katzen in der Schweiz teilt.

Da wir uns bereit erklärten, alle zu gegebener Zeit zu kastrieren durfte die kleine Familie auf dem Hof bleiben

Da es anfangs Dezember noch recht mild war, brachten wir die Mutterkatze mit dem Sohn aus dem ersten Wurf zum Tierarzt, wo sie  kastriert wurden.  Die beiden Kleinen aus dem 2. Wurf wurden dann im Frühling auch kastriert. Solche Aktionen sind nur möglich, weil unsere Spender uns immer wieder unterstützen.

Angi Dingeldein

Kastrationseinsatz Tirgsoru Vecci, 31.3.-2.4.2016

Rumänien

Kastrationseinsatz Tirgsoru Vecci

Mit viel Vorfreude aber auch grosser Nervosität machten wir, Claudia Spörri und ich uns auf den Weg nach Tirgsoru Vecci den wir bisher nur von der Landkarte her kannten.

Als uns der Hilferuf von Mihaela Teoduro erreichte war es für uns keine Frage zumal wir mit Mihaela schon 2x im Public Shelter Bucov kastriert haben, diesem Ruf zu folgen.

Am Mittwoch kamen wir in Bukarest an und fuhren nach Plojesti in unsere Pension wo wir am späteren Abend Mihaela trafen, um die kommenden Tage zu besprechen.

Donnerstag, 31.3.16

Am Morgen fuhren wir mit Mihaela zu dem Bürgermeister, der uns sehr freundlich willkommen hiess. Der Bürgermeister verzichtet auf das Töten der Strassenhunde und sieht in der Kastration die einzige langfristige Lösung und sicherte uns Unterstützung zu. Die Gemeinde stellte uns ein Fahrzeug mit Fahrer zu Verfügung, damit auch Hunde in entfernteren Gegenden abgeholt werden konnten.
Danach fuhren wir zu Dr. Murariu dem Bezirksvet der uns seine Klinik zu Verfügung stellte.
Wir bereiteten alles für den Freitag vor und fuhren weiter zu dem kleinen Shelter das der Gemeine gehört.
13 Hunde leben dort, ein Arbeiter macht die Zwinger sauber und bringt den Hunden Futter und Wasser  und  Mihaela unterstützt ihn dabei.
Und weiter ging es zu dem Public Shelter Bucov, einmal mehr zeigte uns bei dem eintreffen, wie wichtig Kastrationen sind.
Knapp 2000 Hunde leben dort und es werden immer mehr. Viele Hunde werden über Pro Dog Romania mit Futter und medizinischer Hilfe versorgt. Dort traf ich Aniela Ghita die ebenso wie Mihaela Teoduro die Hunde versorgt, die Freude war gross da wir uns schon lange nicht mehr gesehen hatten. Ich fragte Sie, ob sie uns vielleicht mit Boxen aushelfen könne, da wir zu wenige hatten.
Wir hatten Glück, Sie sagte uns 20 Grosse, klappbare Gitterboxen zu, die normalerweise für den Transport von Hunden von ProDogRomania in ein neues Zuhause verwendet werden.
Ich muss gestehen ich war sehr froh, als wir uns auf den Heimweg machten, es tut so weh die vielen Hunde zu sehen wie sie in zu kleine Zwinger hausen, die pure Angst in den Augen, das Flehen und betteln nach einer Streicheleinheit. Mein grösster Respekt den Tierschützer, die sich Tag für Tag dort um die Hunde kümmern.

Freitag, 1.4.16
Um sieben düsten wir in die Klinik und schon ging es los, die ersten Besitzer warteten auf uns.
Wir begannen die Tiere aufzunehmen, nummerierten Sie und schon waren die Ersten auf dem Op-Tisch von Dr. Aurelian Stefan von Romania Animal Rescue und seinem Team.

Mihaela Teoduro brachte uns Ihren Mitarbeiter mit der sonst im Bucov-Shelter für Sie arbeitet, seine Hilfe unbezahlbar, er half, wo er nur konnte, hatte für jeden Hund oder Katze ein liebes Wort.

Dr. Murariu bestellte Pizza für uns alle, er war sehr beeindruckt, wie wir alle zusammen arbeiteten.
Auch der Bürgermeister kam immer wieder mal vorbei und war begeistert über den Ablauf.
Am Nachmittag konnten wir einen kleinen Strassenhund einfangen der gegenüber nach Futter suchte, er durfte nach der Kastration ins Shelter wo er genug Futter und ein Dach über dem Kopf hat und wo er die Chance hat Adoptiert zu werden.
An diesem Tag hatten wir 49 Hunde kastriert und einen riesigen Blasenstein entfernt. Alle Tiere wurden Entwurmt, mit einem Chip versehen und amtlich registriert, gegen Tollwut geimpft und gegen Parasiten behandelt.

Samstag, 2.4.16
Als wir am morgen in der Klinik eintrafen, erwartete uns ein lustiges Bild, 15 Hunde warteten bereits in den Boxen und alle waren mit gelben Zettelchen versehen auf denen alle Daten, die wir brauchen, versehen waren, der Vet.-Tech von Dr. Murari hatte gut aufgepasst am ersten Tag und wusste, wie wichtig die Daten waren und so konnte unser Dream-Team von Dr. Aurelian Stefan gleich mit der Arbeit beginnen.
Immer mehr Leute brachten uns Ihre Tiere, manchmal in wirklich einfallsreichen Transportboxen.
Wir konnten dank Netap vielen Hunden neue Halsbänder und Leinen mitgeben worüber die Besitzer sehr dankbar waren.
Claudia und ich hatten wie immer Schokolade dabei, die wir den wartenden Kindern verteilt haben, die sich darüber natürlich sehr gefreut hatten.

Auch an diesem Tag wurden wir von dem Local Vet. Kulinarisch verwöhnt, was wir sehr zu schätzen wussten.

Wir haben an diesem Tag 44 Hunde und Katzen kastriert. Als wir alle zusammen fertig mit dem Aufräumen waren, machten wir noch ein Abstecher in eine historische Kirche in der Nähe die uns der LocalVet. Zeigen wollte.
Glücklich und müde verabschiedeten wir uns von unseren Freunden und fuhren zurück ins Hotel.

Ich kann nur sagen ein Hammer-Einsatz mit tollen Menschen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Mihaela Teoduro die alles vor Ort so gut organisiert hatte und dafür sorgte, dass viele Menschen Ihre Tiere zu uns brachten.
2 kleine Strassenhunde konnte Sie auf einer Pflegestelle unterbringen, wo Sie eine Chance auf Adoption haben.

Dr. Aurelian Stefan und sein einzigartiges Team von RAR verdient einmal mehr mein grösster Respekt denn Sie haben wieder vollen Einsatz gezeigt, werden nie müde, wenn es darum geht zu kastrieren, damit das Tierleid weniger werden kann.

Danke ProDogRomania dass wir Eure Boxen nutzen durften, es ist immer wieder schön, wenn Organisationen zusammen arbeiten und am gleichen Strick ziehen.

Mein grösster Dank gilt Euch, denn ohne Eure Spenden wären 93 Tiere nicht kastriert und würden sich rasend weiter vermehren. Ihr seid einfach die besten, Danke Danke Danke das es Euch gibt.

Wir hoffen das Ihr uns auch weiterhin unterstützt, damit wir auch im Herbst wieder Kastrationen durchführen können

Angi Dingeldein
Präsidentin Einsatz für Tiere

Weihnachten für die Schüler Gruiu 23.12.2015

Eine schöne Weihnachtsüberraschung für unsere Kinder in Gruiu

Dank lieben Spender die für dieses Projekt spendenten, konnten wir der Schule in Gruiu Bälle und Netz zukommen lassen.
Durch unseren Weihnachtsmann, dem lieben Dr. Aurelian Stefan wurden verschiedene Bälle und Tor-Netze verteilt. Die Schüler freuten sich riesig über diese Überraschung. 
Ein Herzliches DANKESCHÖN an Dr. Aurelian Stefan der sich nicht nur für Tiere einsetzt.

Kastrationseinsatz 23.10+24.10.15 Gruiu

Kastrationseinsatz 23.10 + 24.10.15 Gruiu

Ich möchte Euch nicht länger auf die Folter spannen, wir konnten dank grosszügigen Spendern 203 Hunde und Katzen kastrieren.

203 Tiere die keine Nachkommen mehr haben werden die einem zum Teil grausamen Schicksalen ausgeliefert sind.

Wir haben die Tiere gegen Tollwut geimpft, die Hunde wurden gechipt und bei der amtlichen Registerration angemeldet, Entwurmt und mit dem Frontline-Spray, den wir von NetAP gespendet bekommen haben, behandelt.

Freitag, 23.10.15

Auf uns warteten am morgen an die 30 Tiere die am Donnerstag bereits von Dana Mares und Sandra Pfaffinger abgeholt oder eingefangen wurden.
Wir haben diese sofort in unser internes Registrierprogramm aufgenommen, alle Tiere bekommen von uns Nummern, die Zeit des Eintritts wird erfasst und so wandert das Blatt mit dem Tier von Station zu Station so lange, bis es die Klinik verlässt. Dies hilft uns den Überblick nicht zu verlieren.

Schon bald kamen die ersten Besitzer mit Ihren Tieren, schnell wurde die passende Grösse von Box gesucht, denn wie Ihr auf den Bildern erkennen könnt kommen Sie in Säcken oder Schachteln oder anderen skurrilen Behältnisse. Dank Red Panda, die uns immer wieder Ihre Boxen zu Verfügung stellen und unseren eigenen die wir vor Ort haben, konnten wir alle Tiere sofort sicher unterbringen.

Im verlaufe des Morgens, bekamen wir Besuch von einem Jungen Pärchen Jorin und Anna aus der Schweiz, Sie reisen zurzeit gerade mit Ihren beiden Hunden durch Rumänien. Wie es so bei uns ist, schnell waren beide in der Arbeit vertieft, Anna half im Recovery zusammen mit Christina Steiner und loana einer jungen Studentin aus Rumänien und Jorin der schleppte mit Rob die Boxen umher oder fuhr zu Besitzer um Tiere abzuholen oder zu bringen.

Sandra und Dana sammelten auch weiter den ganzen Tag Tiere ein und so ging es Schlag auf Schlag.

Da wir nun schon seit 4 Jahren mit dem Team von Dr. Aurelian und Petrisor Stefan der Family Vet. Craiova allen bekannt als das Dream-Team von RAR, zusammen arbeiten, läuft es wie am Schnürchen.

Spät am Abend verliessen die letzten Tiere, die Besitzer haben die Klinik, die Strassenhunde und Katzen blieben über Nacht da es schon sehr kalt war.

Der letzte Patient ein kleiner Hund musste noch auf den Tisch ihm wurde sein Penis amputiert.

Dana fand vor Kurzem diesen Hund, er war gefangen in einer Schlinge, die sich immer mehr um seinen Rumpf zusammen gezogen hat und somit eine Penis Ausstülpung verursachte. Sie brachte den kleine sofort in die Klinik, wo er zum Ersten mal operiert wurde. Leider stülpte sich der Penis wieder raus und musste entfernt werden.

Eine wirklich aussergewöhnliche Operation kann ich nur sagen.

An diesem Tag waren es 86 Kastrationen

Samstag, 24.10.15

Als wir in die Klinik kamen, schauten wir zuerst nach den Tieren, die alle wohlauf waren. Schnell füllten sich draussen unsere Boxen mit neuen Tieren. Es kamen immer mehr und dann passierte es, wir wussten, dass wir nicht genug Spenden auf dem Konto hatten, denn niemand hatte mit so einem Ansturm gerechnet. Ich habe sofort einen Aufruf im FB gestartet und war so gerührt wie viele von Euch nochmals tief in die Tasche gegriffen haben dafür ein dickes Dankeschön.

Dr. Stefan sagte mir, wir machen auf jeden Fall weiter, was mich sehr glücklich gemacht hat, den es zeigt einmal, mehr was das Dream-Team für tolle Menschen sind.

Alle gaben Ihr bestes und bissen die Zähne zusammen, bis das letzte Tier fertig war, um genau zu sein, 117 Tiere wurden kastriert.

Todmüde aber sehr glücklich fielen wir alle ins Bett.

Am Sonntag in der Früh putzen wir noch die Boxen und die Klinik, entsorgten den Müll und dann hiess es wieder Abschied nehmen.

Ich möchte mich bei allen von Herzen Bedanken die diesen Einsatz möglich gemacht haben, unsere Spender die uns immer wieder Unterstützen und uns Mut zusprechen, unseren Helfern, Christina Steiner und Ihren Spendern, Christina hat extra für uns eine Geburtstags VA gemacht und tatkräftig im Recovery gearbeitet.
Dana Mares und Sandra Pfaffinger die beiden in Rumänien leben und sich jeden Tag um die Strassenhunde kümmern
Dem gesamten Dream-Team von Dr. Aurelian und Petrisor Stefan, Ihr habt wieder einmal mehr eine tolle Leistung gebracht

Red Panda für die Boxen, NetAP für die Frontline Sprays und allen die unsere Veranstaltung geteilt und gelikt haben.

Danke

Angi Dingeldein

Konzert für unser Team in Gruiu, 24.10.2015

Wie Ihr ja wisst, sammelten wir Instrument für die Schule in Gruiu.

Da es an vielem fehlt, konnten wir schön öfters dank Eurer Hilfe Sachspenden vorbeibringen, die für die Kinder jedes mal wie Weihnachten war wie z.b. die Farbstifte und Füllis die wir von Caran dache, gesponsert bekommen haben. Deshalb lud uns die Schule zu einem Konzert ein extra für uns als Dank, für die tollen Instrument die wir von lieben Spendern überreichen konnten.

Das Orchester besteht aus Anfängern bis hin zu den fortgeschrittenen.

Die Kinder trugen Trachten und spielten über eine Stunde volkstümliche Lieder.

Es war einfach nur toll.

Angi Dingeldein

Seht Euch das Video an, es lohnt sich

Einsatz Gruiu, 27.3.-28.3.2015

Ein toller Einsatz ist zu Ende und wir dürfen auf 156 kastrierte, gechipte und Parasiten behandelte Tiere zurückblicken.
74 weibliche Hunde
43 männliche Hunde
32 weibliche Katzen
7 männliche Katzen
Dieser Einsatz wurde zur Hälfte von RAR Romania Animals Rescue finanziert, wofür wir uns ganz herzlich bei Nancy Janes und Ihren Spendern bedanken.
Die andere Hälfte wurde durch unsere treuen Spendern möglich, wofür ich mich ebenfalls ganz herzlich bedanke. Ohne Euch und Eure Unterstützung wären solche Einsätze nicht möglich.
Am Donnerstag flog uns Team voll motiviert nach Rumänien, um gleich mit den Vorbereitungen zu beginnen. Wir kauften zuerst das nötige Material, für den Einsatz und holten unsere Boxen Decken und weiteres Material bei Dana ab, danach fuhren wir in die Klinik in Lipia das zu der Kommune Gruiu gehört.
Wir bauten die Boxen zusammen, deckten die Wände ab, bereiteten den Recovery vor und holten die ersten Hunde ab die eine Nacht bei uns in der Klinik verbrachten.
Zu später Stunde war alles soweit fertig und wir konnten unser Hotel beziehen.
Freitag, 27.3.15
Als wir bei der Klinik ankamen, standen die Menschen bereits vor dem Tor und warteten auf uns. Leider machte es uns das Wetter nicht gerade einfach, den es regnete und stürmte bei niedrigen Temperaturen.
Als wir alle auf unseren Posten waren, konnte es losgehen. Die Tiere wurden aufgenommen und bekamen Ihre Boxen zugeteilt und schon bald schlief das erste Tier friedlich in der Narkose und konnte kastriert werden. Es wurde  gegen Parasiten behandelt, von Zecken befreit, Krallen geschnitten und Verfilzungen rausgeschnitten.
An diesem Tag konnten wir 79 Tiere kastrieren und so dazu beitragen, dass nicht noch mehr unschuldige Welpen die Strassen und Wälder bevölkern.
Samstag, 28.3.15
Nach einer kurzen Nacht standen wir um 8.00 wieder in der Klinik bereit für den Tag. Es erwartete uns das gleiche Bild viele Menschen standen schon vor der Klinik, was uns sehr freut, denn es zeigt uns, das wir auf dem richtigen Weg sind und so konnten wir weitere 77 Tiere kastrieren.
Dieser Einsatz war für mich sehr aussergewöhnlich und hatte einige Überraschungen parat. Wir hatten viele freiwillige Helfer wie z.b. Doina und Carmen 2 Rumäninnen die geackert haben wie die Pferde. Sie haben geschleppt, geputzt und halfen, wo es nur ging.
Im Recovery halfen zum 2. Mal Studenten von der Vet. Uni mit und wurden dabei durch Silvia unterstützt die mit Aurelian gekommen ist, um zu sehen, wie wir arbeiten.
Andrea, die eigentlich Hunde zum kastrieren bringen wollte, sprang sofort ein, als es ums Deutsch-Rumänisch übersetzen ging bei der Registrierung oder um die Besitzer telefonisch zu Infomieren, dass Sie Ihr Tier wieder abholen können. Sie fuhr mit unserer Angela Notz los, um Besitzertiere zu holen und Strassenhunde einzufangen. Sie organisierte Sand und ein Wagen als unser Van im Schlamm feststeckte.
Wir lernten auch Sandra am Freitag kennen eine Deutsche die in Snagov lebt und uns 2 Waldhunde brachte. Sie kam am Samstag mit Verstärkung durch Haitske. Sie unterstützen Claudia und mich im Recovery. Auch Flavia und Andrea zwei rumänische Mädchen halfen am Samstag wacker mit. Es freut mich immer, wenn Jugendliche helfen kommen, denn Sie sind unsere Zukunft.
Dank Ioana Iordana konnten einige Strassenhunde einen Platz in Ihrem Shelter finden und mussten nicht zurück.
Ein kleiner Pekinese wurde dank Anda nach England vermittelt und den super Jackpot hatte Ella eine kleine Hündin aus dem Shelter von Ioana denn Sie kam, sah und siegte bei unseren lieben Judith Heusser die sofort hin und weg war von der kleinen Zaubermaus und sie auch sofort adoptierte. Natürlich konnte sie Ella nicht sofort mit in die Schweiz nehmen und musste die Fristen von 21 Tage abwarten.
Eine kleine Katze beschloss, dass sie zu Sandra ziehen wollte und versteckte sich unter dem Auto wo Sie dann zu Hause durch Jammern entdeckt wurde.
Leider gab es auch unerfreuliches wie z.b. eine kleine Hündin, die mit einer Drahtschlinge um den Bauch am Zaun festgebunden von Dana gefunden wurde. Sie muss da wohl schon über 24 Stunden ausgeharrt haben so wie Nachbarn berichteten, ebenso erfuhr Dana, dass es Welpen geben muss. Natürlich suchten Dana und Claudia die Welpen, leider vergebens.
Am Samstagmorgen rief mich Aurelian an und fragte, ob wir noch Hunde die von Puppy Rescue Romania von der Strasse eingefangen wurden kastrieren können, natürlich konnten wir.
Am Nachmittag trudelte der Trupp ein und brachten uns nicht nur Hunde, sondern ganz besonders leckere Kuchen mit, wofür ich mich recht herzlich bedanke.
Ihr seht, es war einiges los diesmal und wir freuen uns alle schon auf den nächsten Einsatz.
Ich bedanke mich bei allen Helfern und dem Vet. Team von Dr. Aurelian Stefan und Pepe Stefan Ihr habt alle einen super tollen Job gemacht.
Ich hoffe Ihr alle Unterstützt uns auch weiterhin denn nur, wenn wir es bei der Wurzel durch Kastrationen anpacken, wird der Kreis unterbrochen und es kommen nicht noch mehr Welpen auf der Strasse zur Welt oder werden von Besitzer entsorgt.

Angi Dingeldein

Hilfe bei HAR nach dem Brand, Februar 2015

Liebe Freunde, von Einsatz für Tiere
Montagmorgen 2.30
Wie so oft seit ich aus Rumänien zurück bin, erwache ich in der Nacht, habe das Gefühl den Rauch und Russ zu riechen, das gequälte Atmen der Hunde zu hören.
Meine Gedanken sind dann bei dem Team von HAR, wie es Ihnen geht, wie Sie damit umgehen.
Wie viele, die sich um heimatlose Tiere kümmern, haben Sie gelernt mit dem Tod umzugehen, es bleibt einem nichts anderes übrig den es gehört, Tag für Tag dazu. Kranke Welpen verletzte Hunde und Katzen, die es trotz Hilfe nicht schaffen, dies alles gehört leider zum Alltag in einem Shelter.

Dennoch, es gibt grausame Ausnahmen, so wie bei HAR, wo durch Kabelbrand in dem Klinikgebäude 31 Hunde durch die giftigen Gase verstarben. Sie alle schliefen in der Klinik Mütter mit Ihren Welpen, kranke Hunde, verletzte Hunde.
Als Claudia und ich Freitagabend vom dem Unglück hörten, setzte ich mich sofort mit Gerlinde Wimmer in Verbindung um anzufragen, ob wir etwas helfen können.
So standen wir am Samstag um 9.00 vor den Toren und hatten Bammel was uns erwartet.
Als wir dem Team begegnet sind, traf es mich mitten ins Herz, Menschen die ich nun seit 3 Jahren kenne liefen wie versteinert herum, keiner fähig etwas zu sagen.
Olli führte uns herum, zeigte das Ausmass des Schwelbrandes ebenso die Fotos der Nacht zuvor. Es war schlimm wirklich schlimm und am liebsten hätte ich die Augen zu gemacht um es nicht sehen zu müssen.
Wir dachten wir können vielleicht beim Aufräumen helfen, jedoch wurden wir in das provisorisch eingerichtete Krankenzimmer gebracht.
Wir wurden gebeten mit Oli wache zu halten, jedoch konnten wir nicht viel tun, ausser immer wieder die Sauerstoffmasken aufsetzen und Oli zu helfen die Medikamente zu verabreichen, Pfötchen zu halten und den Hunden zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.
Während die anderen sich ans Aufräumen machten und die Hunde versorgten fühlten wir uns so nutzlos, jedoch heute weiss ich das wir nicht mehr hätten tun können.
Es war so hart die Tiere leiden zu sehen und dabei zu bleiben.
Wenn ich mir vorstelle, wie hart es für uns war, darf ich nicht daran denken, wie es dem Team dabei ging, Sie pflegten die Hunde, Sie hatten Beziehungen zu den Hunden, nicht wie wir.
So konnten Sie kommen und auch wieder gehen, wenn Sie es nicht mehr aushielten, manchmal wünschte ich wir könnten auch einfach wegrennen, aber dann sahen wir in die Augen der Hunde und den Menschen da wussten wir das wir bleiben müssen für Tier und Mensch.
Gegen Abend starb ein Welpe unter Ollis und meinen Händen, wir versuchten alles, um das Leben zu retten aber jede Herzmassage und Adrenalin half nichts nach dem 3. Wiederbelegungsversuch verstarb der kleine Welpe.
Olli wollte es nicht wahrhaben zu viele Hunde sind bei diesem Unglück gestorben, es brach mir fast das Herz als ich ihn sah, wie er weitermachte, obwohl es kein Leben mehr gab.
Am Abend fuhren wir mit Grigoretta, die in Bukarest Blutkonserven holte, zurück in die Stadt da wir am nächsten Tag heim flogen.
In der Nacht und nächsten Morgen verstarben 2 weiter Welpen.
Mir ist klar, überall in Rumänien ist das leid gross und es werden überall Spenden gebraucht, aber ich bitte Euch ganz herzlich, wenn Ihr könnt, spendet etwas an HAR damit die Klinik, die so dringend gebraucht wird, wieder in Betrieb genommen werden kann.
Alleine die Sauerstoffgeräte kosteten ein Vermögen über 500 leid in der Stunde, Geld das nun an jedem Ecken fehlt.
https://www.facebook.com/HAR.HELPING.ANIMALS.OF.ROMANIA?fref=ts
Wir kennen HAR seit 3 Jahren und wissen genau, dass jede Spende den Tieren zugutekommt.
Falls Ihr einen Franken oder Euro übrig habt, bitte helft die Klinik wieder aufzubauen.
Mein grosser Respekt und Dank gilt den Menschen, die sich um die Hunde Tag für Tag kümmern und mit Ihnen Ihren Weg gehen, sei es in ein neues liebevolles zu Hause oder Sie über die Regenbogenbrücke begleiten.

Noch etwas in eigener Sache:
Ich habe Kommentare im FB gelesen da standen mir die Haare zu Berge, so wie etwa der,
Da macht man halt etwas Feuer damit die Spenden wieder fliessen.
Ich würde gerne Detaillierter schreiben was ich über solche Menschen denke, die vor dem PC hocken und noch nie vor Ort waren, aber leider verbietet es mir den Anstand.
Denkt Ihr wirklich das Menschen die TAG für TAG sich den Hintern für die Hunde aufreissen auf vieles im Leben verzichten in Kauf nehmen Ihre Schützlinge auf bestialische Weise umzubringen? Ich wünschte genau solche Menschen, die so ein Schwachsinn schreiben, wären vor Ort und müssten sich dem gleichen Stellen wie wir.
Es ist eine Respektlosigkeit gegenüber den verstorbenen Tieren, ebenso dem ganzen HAR-Team
Angi

Gruiu 3.9.-7.9.2014

Kastrationen Gruiu 3.9.-7.9.2014

 

Am Mittwoch landete ein hochmotiviertes, Schweizer Team von Einsatz für Tiere in Bukarest.

Roger Solenthaler der Bereits im Frühling dabei war, Judith Heusser, das erste Mal am Einsatz und wie wir alle hoffen, nicht das letzte Mal und natürlich Claudia Spörri und ich.

Nachdem wir unseren Bus gemietet hatten, fuhren wir ins Hotel, um den nächsten Tag zu besprechen.

Donnerstag, 4.9.14

Wir hatten viel vor an diesem Tag, wir wurden in der Schule Gruiu erwartet, mussten Boxen in Tunari abholen, Einsatzmaterial einkaufen und dann unser Material bei Dana Mares abholen.

Als wir alles hatten, gings nach Lipia wo die Klinik steht dir wir von der Gemeinde zur Verfügung gestellt bekommen haben bei der Vertragsunterzeichnung.

Wir mussten alle Boxen zusammen setzen und einige mit Kabelbinder flicken, die Wände mussten mit Folie verkleidet werden, ebenso musste die schwere Rückbank im Auto ausgebaut werden da wir damit die Tiere abholten und zurückbrachten. Es war schon sehr spät, als wir mit allem fertig waren und so gingen wir schnell ins Hotel, um etwas zu  Essen und danach Fix ins Bett.

Freitag, 5.9.14

Juhu endlich beginnt die Arbeit. Die ersten Hunde warteten bereits in der Klinik, wo sie die Nacht verbracht hatten. Punkt halb acht trafen wir das Tierarztteam das von Dr. Petrisor Stefan geleitet wurde.

Schnell wurden die Tische aufgestellt und schon gings Los.

Wir wurden von vielen rumänischen Tierschützer unterstützt ebenso von Dr. Prof. Condur der mit seinen Studenten den Recovery übernahm. 

Wir alle arbeiteten viel und konnten am Abend auf viele kastrierte Tiere zurückblicken.

Eine grosse Hilfe war auch Dr. vet. Catalin Pircioaga, ein junger Tierarzt aus Snagov, der zusammen mit Lora die Hunde mit dem Blasrohr betäubte und einfing. So konnten wir endlich auch die ganz Scheuen erwischen.

Um 23.00 trafen wir im Hotel ein noch schnell was Essen und ab ins Bett.

Samstag, 6.9.14

Um 8.00 begannen wir mit der Arbeit, alle top motiviert und konzentriert.

An diesem Tag kam eine süsse Strassenhündin auf Besuch, Sie freute sich über jede Streicheleinheit und jeden Happen von unserem Mittagessen. Sie schlief genüsslich neben der Klinik und freute sich ihres Lebens.

Als Dana und Claudia das Grundstück verliessen, folgte die Hündin und Sie wurde vor unseren entsetzten Augen angefahren, sie stand auf und rannte die Strasse entlang gefolgt von unseren rumänischen Kindern aus der Zigeunersiedlung neben der Klinik. Die Kinder sind meist bei uns auf Besuch und helfen draussen die Boxen zu bewachen, damit  kein Tier ausbüxen kann.

Claudia und ich liefen natürlich hinterher, wir liefen und liefen und liefen, nach einem Km wurden wir von einem Helfer eingeholt, der dann an uns vorbeijoggte. In der zwischen Zeit haben wir Dana telefoniert, dass Sie uns auflesen soll. Nach über 2 Km laufen kam der Helfer ganz bleich zurück und sagte uns, dass der Hund nochmals angefahren wurde, aber wieder davon lief.

Dana pickte uns auf und wir suchten weiter jedoch mit kleiner Hoffnung den Hund lebend zu finden.

Gerade als wir beschlossen zur Klinik zurückzufahren sahen wir Sie, sie lag im Gras an der Ecke zur Hauptstrasse gerade so, als hätte Sie auf uns gewartet.

Gott sei Dank habe ich Sie immer wieder mal gefüttert und mit ihr gesprochen denn als Sie meine Stimme erkannte, rannte Sie sofort zu mir und ich konnte Sie ohne Probleme ins Auto tragen.

Zurück in der Klinik wurde Sie sofort Untersucht und man glaubt es nicht, es wahr alles wie es sein sollte.

Wir tauften Sie Fortuna, Sie durfte ins Shelter von Tantava mit und ich hoffe wir finden tolle Paten für die Maus, damit ihr Essen gesichert ist bis, Sie eine Familie gefunden hat.

Ein toller Einsatz mit einem super Team ist zu Ende und wir alle freuen uns bereits aufs nächste Mal.

Wir sahen einmal mehr die grosse Armut der Bevölkerung als wir Tiere abholten oder zurückbrachten, viele könne ihre Kinder nicht richtig ernähren und haben nicht mal das nötigste zum Leben. Sie alle könnten sich nie eine Kastration leisten, selbst wenn Sie wollten, würde das Geld nicht reichen. Gerade die Ärmsten geben alles für ihre Tiere. Es ist für uns immer wieder eindrücklich, wenn wir hinter die Mauern sehen.

Ganz besonders möchte ich mich bei NetAP bedanken nicht nur, dass sie sämtliche Katzenkastrationen von den 2 Tagen übernommen haben, nein wir dürfen an Weiterbildungen teilnehmen und wenn wir Fragen haben, hat Esther Geisser immer ein offenes Ohr für uns und einen fachlichen Rat auf Lager. 

Wir konnten in den 2 Tagen 168 davon 43 Katzen kastrieren. Die Besitzerhunde wurden zusätzlich durch uns gechipt.

Liebe Spender und Sponsoren all dies haben die Tiere euch zu verdanken. Wir danken euch für eure Hilfe und Treue. Dank euch konnten wir seit Oktober 2012 über 700 Tiere kastrieren und so verhindern, dass noch mehr Tiere auf der Strasse leben müssen, wo meist Tod durch Überfahren oder verhungern an der Tagesordnung ist. 

Angi Dingeldein

Bukarest 23.5.14

Als ich privat in Rumänien war entdeckte ich von meinem Hotelzimmer aus, eine Baustelle wo sich Hunde tummelten. Ich rief meine Freundin Dr.vet. Irina Corbu an, ob sie mir helfen könnte die Hunde einzufangen und zu kastrieren.

Sie kam und so machten wir uns auf den Weg zu der Baustelle. Wir erwischten 2 Hündinnen und brachten sie sofort zu Irina in die Praxis. Als wir die beiden am nächsten Tag zurückbrachten, entdeckten wir 5 Welpen die in einer Erdhöhle lebten. Alles Gute zureden und Futter nützte nichts, sie wollten nicht rauskommen. Wir liessen Futter da und waren auf dem Weg zum Auto, als wir ein fürchterliches  Kreischen hörten, mir blieb fast das Herz stehen, wir rannten wie der Blitz zurück, da kam ein Arbeiter, er hatte in jeder Hand ein Welpe und hielt sie, je an einem Bein, wir schnappten die beiden und steckten sie in die Box, leider verkrochen sich die anderen wieder ganz tief in die Höhle, wir liessen eine Box und die Nummer von Irina Corbu da in der Hoffnung, dass sie die drei anderen auch erwischen.

Als ich die Welpen entdeckte, fragte ich vorsorglich bei Michael Schmorenz nach, ob ich die Welpen in seine Auffangstation bringen könnte, falls wir sie erwischen. Gott sei Dank sagte er zu, denn es ist nicht einfach freie Plätze zu finden. 

Also fuhren Irina und ich die 140 Km zu Michael. Ich war begeistert, als ich seine Oase sah, die Hunde hatten Platz, Luft und tolle Gehege.

Irina untersuchte die kleinen und es traf mich fast der Schlag, als wir die Ohren sahen, so viele Zecken, es überraschte mich das die beiden überhaupt noch Blut hatten, sie bekamen sofort Spot-on und wir lasen die Zecken ab.

Die Hunde standen unter schock, wie ihr euch denken könnt und es dauerte einige Zeit, bis sie vertrauen zu Michael fassten und er sie streicheln konnte.

Irina und ich waren fix und fertig an diesem Tag, das erste Essen gönnten wir uns um 21.00 auf dem Heimweg. Es brach mit fast das Herz, dass wir nicht alle Welpen einfangen konnten und sie auf dem Bauplatz zurücklassen mussten.

Dies ist kein Einzelfall, es hat überall Welpen die ausgesetzt werden oder auf der Strasse auf die Welt kommen.

Alle Shelter sind voll mit Welpen und erwachsenen Hunde, es können nicht Sicherheit gebracht werden. Leider

Darum bitte unterstützt uns in diesem Kampf

Angi Dingeldein

Einsatz Gruiu, 19.3.-23.3.2014

Ein toller Einsatz ist zu Ende gegangen. Wir konnten 216 Hunde und Katzen kastrieren und so unendlich viele Welpen verhindern. Alle Tiere wurden gegen Würmer, Flöhe und Zecken behandelt.
Wir haben alle Besitzerhunde mit einem Chip versehen und Registrieren.
Nachdem wir schon im Oktober und November 2013 in der Kommune Gruiu kastriert hatten, freuten wir uns sehr auf diesen Einsatz, denn es ist der Erste nach den Verhandlungen mit dem Bürgermeister von Gruiu. Wir konnten einen Vertrag aushandeln, der besagt, dass wir ein Gebäude der Gemeinde für die Kastrationen benützen dürfen und dass keine Tötungen der Strassenhunde vorgenommen werden. Ein toller Erfolg und eine grosse Anerkennung unserer Arbeit.
Wir starteten am Donnerstag voll Elan und begannen als Erstes im Shelter von Adriana in Gruiu. Sie nimmt Hunde aus dem öffentlichen Shelter Buzau und die Strassenhunde von Gruiu auf. Da Sie gerade 35 Hunde aus Buzau aufgenommen hatte und die Hunde schon viel mitgemacht haben, beschlossen wir die Hunde bereits im Shelter zu spritzen, so konnten sie die 5 Min fahrt in die Klinik schlafend antreten und wurden auch schlafend wieder zurückgebracht. Julie überwachte im Shelter die Aufwachphase.
Am Nachmittag kamen bereits die ersten Besitzer mit Ihren Hunden und Katzen. Wir arbeiteten lang, aber es fiel uns nicht schwer denn wir wissen ja, wie wichtig unsere Arbeit ist. Gott sei Dank kam am Abend mein restliches Team aus der Schweiz an und begannen direkt mit der Arbeit.
Es kamen immer mehr Menschen und wir konnten Sie nicht abweisen, zu gross ist die Angst, dass sie sonst Ihre Tiere nicht mehr bringen.
Am Freitag ging es bereits am frühen Morgen los. Unserer Transporter brachten die Tiere, die auf der Liste unserer Schüler standen, viele der Kinder gingen freiwillig zu den Häusern in der Nachbarschaft, um nachzufragen, ob es Hunde oder Katzen gibt, die noch nicht kastriert sind. Vor der Klinik bildete sich eine Schlange von wartenden Besitzern, die Ihre Tiere selber brachten.

Unsere rumänischen Helfer haben die Hunde auf der Strasse eingefangen, so etwas habe ich in der ganzen Zeit noch nicht erlebt. Claudia und ich wurden von Nachbarn gerufen, da sie erfahren hatten, dass wir Katzenfallen haben. Sofort stellten wir diese bei den beiden alten Leutchen im Garten auf und kurze Zeit später hatten wir 4 Katzen drin.
Der Amtsvet wahr auch immer wieder vor Ort um zu sehen wie wir arbeiteten. Er war (seine eigenen Worte) sehr beeindruckt, wie wir alles organisiert hatten und über unsere Arbeitsweise. Er meinte, wir sollten bitte so schnell wie möglich wieder kommen.
Am Nachmittag kamen auch der Vizebürgermeister und ein Teil des Rates und die erste Gruppe unserer Schüler, die sich bei dieser Aktion gemeldet haben, ich habe Euch ja davon schon berichtet. Auch an diesem Tag arbeiteten wir bis spät abends. Es blieb kaum Zeit mal etwas zu Essen. Ich bin so super stolz auf unser Team denn sie haben alle fantastisch gearbeitet und Ihr letztes gegeben.
Unser Team kam aus Rumänien, Belgien, Deutschland und der Schweiz.
Wir alle fielen um 2.00 tot aber glücklich ins Bett
Am Samstag wurden wir bereits von vielen wartenden Menschen erwartet auch der Trapo kam, an Bord weitere Hunde.
Annette und Sandra die für die Registrierung zuständig wahren hatte alle Hände voll zu tun, damit kein Chaos ausbrach. Die Menschen wahren so dankbar über unsere Hilfe, sie brachten uns viele Blumen (zum Leidwesen von Claudia, sie leidet unter Heuschnupfen) und selbst gemachten Wein. Die Menschen bedankten sich immer wieder bei uns, ich kämpfte immer wieder mit Tränen, denn es rührte mich wahnsinnig.
Auch an diesem Tag hatten wir wieder Schülergruppen die sich für unsere Arbeit interessierten. Es war einfach ein Traum. Dank Pelikan und Caran dache konnten wir allen Kinder ein Geschenk überreichen und sie freuten sich super, denn solchen Luxus hätten sie sich niemals selbst kaufen können.
Ihr merkt vielleicht, wie ergriffen ich immer noch bin. Es war einfach der Wahnsinn.
Dies alles wurde möglich, weil Ihr an uns glaubt und uns mit Spenden unterstützt. Danke Danke Danke.
Die Tiere und auch die Menschen brauchen unsere Hilfe ich zähle auch weiter auf Euch.

Unser Team
Die Tierärzte von der Clinica Veterinara Familyvet, Dr. Aurelian Stefan und Irina Corbu, Vettech Ruth Osborn

Annette Bebi, Sandra Pitschi, Roger Sonnenthaler, Nicko Dut, Julie Marlene Simal, Christina Steiner, Ines Steiner, Saskia Spörri, Katja Wischmeyer Claudia Spörri, Dana Mares und die die vielen rumänischen Helfer.
Angi Dingeldein.

Einsatz ZH-Oberland gesponsert von Netap

Kastrationen Schweiz: Heute haben wir Katzen aus dem Zürcher Oberland kastriert und medizinisch versorgt. Zuerst hatten die Katzen niemanden, der sich für sie verantwortlich gefühlt hat. Nach einigen Gesprächen haben sich jedoch vor Ort zwei liebe Menschen gefunden, die in Zukunft für die Katzen sorgen werden. Nur zwei ganz junge Katzen werden vermittelt, die andern dürfen zurück in ihr Revier.

Alle Katzen wurden durchgecheckt, gegen innere und äussere Parasiten behandelt, kastriert und morgen werden alle noch geimpft. Bei einer Katze musste ein Nabelbruch behandelt werden und der kleine Wolfi hatte einen schlimmen Abszess auf der Stirn.

Alle Katzen sind bereits wieder fit und munter.

Ein grosses Dankeschön gilt dem Oberländer Verein „Einsatz für Tiere“ bzw. deren zwei Vorstandsmitglieder Claudia und Angi. Die beiden engagierten Frauen waren bei dieser Aktion eine grosse Hilfe! Sie werden auch weiterhin ein Auge auf diese Katzengruppe haben, denn diese lebt ganz in der Nähe des Sitzes von „Einsatz für Tiere“. Danke Angi, danke Claudia!

Esther Geisser, Netap

Einsatz Silistea, November 2013

Ein toller Einsatz ist wieder zu Ende gegangen. Wir konnten am Samstag 44 Hunde und Katzen plus ein zahmes Frettchen kastrieren.

Wir hatten tolle Unterstützung von rumänischen Helfern die Dana unterstützt haben beim Einsammeln der Hunde.

Diesmal hatten wir ganz spezielle Helfer dabei, zwei Mädchen 15 Jahre jung die Ihr Abschlussprojekt über Rumänien und die Hunde machen. Sie haben super toll mitgearbeitet und viel für das Leben gelernt.

Eine liebe Freundin, die extra vorbeigekommen ist, um uns zu sehen und um zu helfen, so macht Tierschutz Spass, denn miteinander kann man immer sehr viel mehr erreichen.

Wie immer hatten wir ein super tolles Vet. Team diesmal mit Dr. Petisor Stefan und als Vet.tech. Ruth Osborn. Sie leisteten super Arbeit.

Ich danke allen ganz herzlich, die solche Aktionen ermöglichen, vom Spender bis zu den freiwilligen Helfer und dem Vet.team.

Einsatz Silistea 27.9.-28.9.2013

Am 26.9.13 hiess es für Claudia, Andrea und mich auf nach Bukarest. Mit 2-stündiger Verspätung trafen wir um 2.00 morgens in Bukarest ein, wo wir auf Christina aus Deutschland trafen, die uns an den Einsatz begleitete, wir wurden von unserer Gastgeberin Dana Mares abgeholt und fuhren los nach Silistea Snagovului
Dort angekommen hiess es noch schnell alles besprechen und um 4.00 sanken wir alle ins Bett.
27.9.13
Um 7.00 klingelte unser Wecker und wir standen in freudiger Erwartung auf. Als das vet.team von Dr. Aurelian Stefan eintraf, hatten sich schon einige Leute versammelt und warteten, bis sie dran waren.
Ich begleitete Dana zu dem olympischen Trainings Gelände wo sehr viele unkastrierte Hunde leben. Wir wurden von einem Mann begleitet, der dort in der Küche arbeitet und so gut es geht die Hunde füttert
Da die Bevölkerung vielfach ihre Welpen über den Zaun werfen und sich die Hunde rasant vermehren werden dort immer wieder mal Vergiftungen durchgeführt. Wir sind dabei mit der Direktorin zu verhandeln, da wir jetzt die vorhanden Hunde alle kastriert haben und dafür sorgen würden, Neuzugänge ebenso zu kastrieren, hoffen wir, dass Sie bereit ist die Hunde am Leben zu lassen.
Die meisten Hunde wahren so zutraulich, dass wir sie einfach auf den Arm nehmen konnten, die anderen holten wir am nächsten Tag, indem wir eine Beruhigungspaste um ein Leckerchen schmierten und wir sie so ohne Stress für den Hund einfangen konnten.
Als wir von dieser Tour zurück wahren, standen noch mehr Leute vor dem Haus von Dana, es hatte sich in Windeseile herumgesprochen, dass wir da waren.
Sie brachten ihre Tiere in den seltsamsten Transportkäfigen, z. B. Ein alter Bauer brachte seine beiden Katzen in einem alten Hühnerkäfig dass, er vorne am Velo befestigte, ein anderer brachte seine Katzen in einem Vogelkäfig, auch Schubkarren wahren ein beliebtes Transportmittel.
Am Nachmittag ging ich nochmals mit auf Tour und wahr immer wieder überrascht wie viele Kinder sich daran beteiligten. Die Kinder kennen die Hunde auf der Strasse und können sie meist auch anfassen, dies erleichtert es uns die Hunde einzufangen.
Wir wurden auch immer wieder angehalten und gebeten Tiere abzuholen, was mich natürlich super gefreut hat, den es zeigt, dass auch die Menschen wissen, dass es nur mit Kastrationen möglich ist diese Flut von Welpen zu verhindern.
Ein alter Mann der selbst viele wilde Katzen im Garten hat, zeigte uns bei welchen Leuten es Katzen gab die kastriert werden müssen und wenn mal einer uneinsichtig war, überzeugte er die Menschen mit Argumenten.
Ich musste lachen, als er am nächsten Tag mit Gummihandschuhen ankam in der Überzeugung, dass diese in vor Bissen und Kratzer schützen würden. Da es bei Ihm zu fressen gab und er sich liebevoll um die Samtpfoten kümmerte, kamen immer mehr dazu viele noch nicht kastriert. Wir fingen die Katzen ein und kastrierten natürlich alle und er war uns dafür sehr dankbar. 
Am Nachmittag kam Lori die Tochter von Dana mit einer grossen Cola Flasche und sagte, das sei ein Geschenk von dem Ladenbesitzer aus der Nachbarschaft, sie meinte zu mir, sie selbst habe noch nie etwas geschenkt bekommen von ihm, das wahr ein richtiges Kompliment an uns, diese Erfahrung konnten wir noch öfter machen viele brachten Trauben, Gemüse, Früchte oder super leckeren selbst gemachten Traubensaft.
Ein wirklich gelungener Tag und als das letzte Tier den Recovery verliess wahren wir alle super glücklich und zufrieden.

 

28.9.13

Nach einer kurzen Nacht gings am Morgen gleich wieder los. Als Erstes ging es wieder zu dem Olympia Gelände, um die Hunde zu fangen, die nicht so zutraulich waren.
Als wir dort ankamen, war ich sehr überrascht, denn die Hunde, die wir Tags vorher kastriert hatten, begrüssten uns freudig, wie alte Bekannte das rührte mich sehr.
Die anderen konnten wir auf den Tennisplatz treiben der eingezäunt war und somit hatten wir gute Chance alle zu erwischen.
Bald tauchte ein Mann auf der uns sofort beschimpfte und laut herumschrie, er rief sofort die Direktorin an und diese den Pförtner was da los sei. Der Pförtner erklärte ihr, dass wir die Hunde einfangen um sie zu kastrieren und nicht wie der unfreundliche Herr meinte, dass wir den Platz dreckig machten, denn wir hatten den Besen bereits in Griff nähe, um das Futter das wir dort auslegten, um die Hunde anzulocken aufzuwischen. Nachdem Dana und Aurelian nochmals mit dem Herrn gesprochen hatte, man glaubt es kaum entschuldigte dieser sich bei uns und so konnten wir weiter machen. Als wir alle Hunde hatten, ging es wieder zurück.
Am Nachmittag hatte auch ich meinen ersten Hundebiss zu verzeichnen, der kleine Skubi wollte aus der Box im Auto abhauen, als die Besitzer von ihm noch einen weiteren Hund reinpacken wollten,  tja ich wusste nur der darf nicht weg also habe ich ihn gepackt und er mich denn er fand das nicht sehr toll. Aber ich war stärker und so konnten wir ihn wieder in die Box verfrachten den kleinen Lauser.

Wir konnten 86 Tiere kastrieren und was sehr auffällig wahr ca. 70 % der Tiere wahren in der Hitze, das heisst einige Tage später währen genau diese Tiere trächtig und es gäbe eine Unmenge neuer Welpen.
Ich danke Dana Mares, dass sie sich so für die Tiere im Dorf einsetzt und uns ihre Räume zu Verfügung gestellt hatte. Es war ein super Einsatz wir haben wieder viel Neues dazu gelernt und ich hoffe wir werden bald wieder vor Ort sein, denn es zeigt, wie wichtig unsere Arbeit ist.

86 Hunde und Katzen konnten wir dank eurer Hilfe kastrieren.

Angi Dingeldein